AKTUELLE PROJEKTE
VERSCHLEIERUNGSTAKTIKEN: PHÄNOMENE EINGESCHRÄNKTER
SICHTBARKEIT UND TÄUSCHUNG IN NATUR UND KULTUR
Phänomene der Verschleierung setzen komplexe Wahrnehmungsprozesse in Gang: Sie behindern den Blick, provozieren ein Bedürfnis nach Enthüllung und Aufklärung und sind gleichzeitig auch eine Projektionsfläche für Vorstellungskraft und Begehren. Dabei sind Strategien eingeschränkter Sichtbarkeit und Täuschung nicht nur für viele Dimensionen sozialen, politischen und kulturellen Lebens und menschlicher Kommunikation kennzeichnend. Sie sind auch in der Natur zu beobachten, haben als Forschungsgegenstand in den Naturwissenschaften Relevanz. Was bedeutet dieser Widerstreit von Verbergen und Enthüllen für unsere Sicht und Vermittlung von Welt? Und welche Formen des Warnens, Tarnens und Täuschens finden sich in Natur und Kultur?
Das Forschungsprojekt des Forums Frauen- und Geschlechterforschung spürt diesen Fragen aus multidisziplinären Perspektiven nach.
„Perfekte Tarnung? Warnen, Tarnen, Täuschen in Natur und Kultur“ (meist) Donnerstag 18.00-20.00 Uhr, Hörsaal V, Hauptgebäude, Am Hof 1
Publikation
Verschleierungstaktiken: Phänomene von eingeschränkter Sichtbarkeit und Täuschung in Natur und Kultur. Hg. Anne-Rose Meyer und Sabine Sielke. Transcription: Cultures – Concepts – Controversies 5. Frankfurt: Lang, 2011. Wir danken der
Andrea von Braun Stiftung für die Finanzierung der Druckkosten.
„Verschleierungstaktiken – Strategien eingeschränkter Sichtbarkeit und Täuschung in Natur und Kultur”,
25. und 26. Oktober 2007, Uni-Club der Universität Bonn, Konviktstraße 9, 53113 Bonn. Die Ergebnisse unserer transdisziplinären Dialoge sind auf der Website der
Andrea von Braun Stiftung veröffentlicht, der wir für die Finanzierung des Symposiums danken.